Day of Revolution, Bd. 1

Author am 28. Juni 2008 um 09:01

Day of Revolution, Bd. 1

… was auf diesen Manga zutrifft.
Mir kommt es so vor als ob die Mangaka sich verzweifelt damit abmühte nach ihren vielen Shonen-Ai schaffen mal etwas anderes zu machen. Das Ausgang ist nicht wirklich schlecht aber auch nicht wirklich gut.
Zuviel denken sollte man während des Lesens nicht dann würden einem nämlich die vielen Ungereimtheiten auffallen und auch dass die Mangaka anscheinend die Trend in die es eigentlich gehen sollte viel zu oft aus den Augen verliert.
Mikiyo Tsuda hat definitv einen guten Komik und einen erfrischenden Zeichenstil allerdings ist das nicht gerade eines ihrer besten Werke. Wer wirklich gute (und gut durchdachte) Zeitvertreib will sollte lieber zu Princess Princess greifen. Man merkt sofort dass solche Werke der Mangaka mehr liegen.
In “The Day of Revolution” wirken viele Witze etwas platt und fehl am Platze die Klamotte zu übertrieben und unlogisch.
Wer Fan von Mikiyo Tsuda ist sollte es sich kaufen alle anderen sollten es sich besser nochmal überlegen.

Würde ich mir sofort kaufen!

Als der 15-jährige kei yoshikawa eines Tages herausfindet dass er ein weiblicher Erbbild ist unterzieht er sich einer Operation. Nun nennt er sich megumi wird Ziehtochter von makoto der nichte seines Arztes und meldet sich an seiner alten Lehranstalt neu an. was auch immer wäre in Ordnungsliebe gäbe es da nicht seine alten Freunde Shinmei Tachimachi Toba und Kawada die allesamt scharf auf ihn verzeihung sie sind. So stellen sie dem neuen Schulschwarm nach und entdecken so sein Geheimnis. dies hält sie jedoch nicht von weiteren Anmachversuchen ab. Die eigentliche Zweifel ist jedoch welche Abschnitt in dem Spiel eigentlich Makoto hat die im Fond immer die Faden zieht…
Sieht man von einigen Logiklöchern in der Geschichte ab ist die Aufeinanderfolge wirklich super. An manchen setzen habe ich mich fast weggeworfen vor Lachen. Ich muss jedoch gestehen dass ich nicht verstehen kann wie man auf jemanden scharf sein kann der vor wenigen Wochen noch dein bester Busenfreund war. Die Zeichnungen sind sehr schön und deutlich und die Personen allesamt sehr hübsch. Die einzige Rückfrage ist warum es so wenigen auffällt dass die neue dem ehemaligen Schulschwarm Kei so “ähnlich” sieht.
Alles in allem aber ein sehr gelungener Manga der sich nur weiterempfehlen lässt.

Super geil!

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SQL in 21 Tagen . Die Datenbank-Abfragesprache SQL vollständig erklärt

Author am 27. Juni 2008 um 09:01

SQL in 21 Tagen . Die Datenbank-Abfragesprache SQL vollständig erklärt

als armer student der sich an der uni das erstemal in seinem leben ernsthaft mit der materie it auseinander setzen musste war ich stets auf der suche nach leicht verständlicher fachliteratur mit der auch der laie ein aktives erfolgsversprechendes selbststudium betreiben konnte.
dieses buch hat alle meine forderungen erfüllt und bietet zugleich die möglichkeit das thema sql ernsthaft zu vertiefen
wenn man sich die anschaffungskosten sparen möchte sollte man einen blick in die download area des markt und technik verlags werfen
für alle anderen gilt gut angelegtes geld in ein gutes buch das man unter umständen auch nach dem studium noch gebrauchen kann

Würde ich mir sofort kaufen!

ich finde dieses Lektüre sehr brauchbar. Ich programmiere
hauptsaechlich in MySql und PHP aber gelegentlich auch
Oracle Datenbanken und MS Access.

Dennoch muss ich immer mal wieder nachschlagen wie das
eine oder andere Statement mit SQL formuliert werden muss.

Genau hierbei ist mir dieses Schmöker zu einer grossen Hilfe
geworden (besonders bei Oracle). Ich nutze es hauptsaechlich
als Nachschlagewerk und es hat mich noch bei keinem Problematik im Stich gelassen.

Warum also nicht 5 Sterne ? Fuer SQL in 21 konferieren ist es tatsaechlich etwas spezifisch in dem einen oder anderem Kapitel.
Und Oracle herrscht sicherlich vor. au habe ich dieses Buch
an alle Freunde und Kollegen weiterempfohlen mit dem Kenntnis
dass das Valuta gut angelegt ist.

Dieser kauf lohnt sich wirklich

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Der Stern der Weisen. Das Geheimnis der Heiligen Drei Könige.

Author am 26. Juni 2008 um 08:31

Der Stern der Weisen. Das Geheimnis der Heiligen Drei Könige.

…hat mich der “Stern der Weisen”. Der Urheber konnte sich nicht entscheiden ob er ein wissenschaftliches oder ein populäres Heft schreiben wollte. So ist es weder Fisch noch Fleisch geworden. Interessante und spannende Passagen werden durch Anhäufungen von Quellenangaben erstickt. Der rote Faden auf dem Weg zu den drei Königen geht mehr als einmal verloren. manchmal hat man das Empfindung dass der Dichter historische rinnen überstrapaziert um die Kurve in die von ihm eingeschlagene Dimension zu bekommen. Nichtsdesto trotz bekommt der Leser einige interessante Anregungen um in anderen Büchern weiter nach der Gelehrtheit zu suchen.

Wünsch ich mir schenkt es mir

Was will man mehr?

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Sommer der Perlmuttfalter

Author am 25. Juni 2008 um 08:16

Sommer der Perlmuttfalter

daraufhin ich “Die Revanche der reifen Frau” gelesen hatte war ich schon drauf und dran mich zu einem Fan der Autorin zu entwickeln. Ich kaufte mir “Rosenzeit” las es und dachte – okay diesmal was für Fan des alten England der Landschaft etc. andererseits es las sich trotzdem ganz nett. “Sommer der Perlmuttfalter” war dann das vorläufig letzte Schinken von Elizabeth Buchan das ich erworben habe. eventuell liegt es an der Übersetzung dass ich den Impression hatte ich verliere irgendwann in dieser Schmonzette ohne Sinn und Witz den roten Faden. Sorry leider nur für den Papierkorb geeignet.

Dieser kauf lohnt sich wirklich

Man Geill

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Olympisches Feuer

Author am 24. Juni 2008 um 08:01

Olympisches Feuer

Ich bin seit langem ein großer Fan von Schwedenkrimis wobei sich im Laufe der Jahre Lisa Marklund in meiner Lieblingsliste vor Mankell und Sjöwall/Wahlöö geschoben hat.
Das fazinierende an Olympisches Feuer wie auch an den anderen Büchern ist sicher die Protagonist die Journalistin Annika Bengtzon die für eine Heldin außergewöhnlich viele Ecken und auch Probleme hat. indem andere Kommissare hauptsächlich mit ihrem Fall kämpfen ist bei Bengtzon das ganze leben ein Kampf: Sie gerät in Mordfälle hinein bei denen sie selbst in Risiko gerät sie schleppt die Narben ihrer Jugendzeit mit sich herum sie hat Ärger mit den Partnern und muss sich um ihre kleinen Blagen kümmern. zudem wird sie in der Redaktion von Männern gemobbt die sie und ihre akademische Arbeit nicht akzeptieren. Bengtzon reagiert darauf nich immer klug oder gar geschmeidig sondern zickig und aggressiv.
Ich kann verstehen dass so eine Figur nicht jedem gefällt. für mich ist sie auf jeden Niedergang die interessanteste Ermittlerin in der Krimiszene.

Dieser kauf lohnt sich wirklich

Liza Marklund ist eine neue schwedische Sprechweise in der deutschen Krimi-Szene die rasch ihre Fans finden wird. In ihren ersten Thriller lässt sie eine Gattung eigener Erfahrungen als Reporterin einfließen — was zu diesem außergewöhnlich guten Erstlings beiträgt.

Annika Bengtzon Take-off 30 ist zur Leiterin der Kriminalredaktion der Stockholmer Abendblatt ernannt worden. Sie gehört zu den Frauen die ihren Beruf über alles lieben und rund um die Uhr an ihrem nächsten Begleiter recherchieren. sehr zum Zerknirschung ihres Ehemannes und der Kinder die Annika gerne öfter daheim hätten. ein richtig toughe Karrierefrau also? keineswegs mitnichten. “Manchmal hatte sie ein so unendlich schlechtes Gewissen. Sie war nicht nur als Vorgesetzte unbeherrscht und als Reporterin wertlos sie war eine miserable Gemahlin und eine erbärmliche Mutter.” eine ganz normale Frau also die so gut wie möglich versucht Beschäftigung Bälger und Ehe halbwegs unter einen Hut zu bringen.

Ihr neuer Angelegenheit ist ein Bombenanschlag auf das Olympiastadion. dabei wird die Direktorin des Olympiakomitees Christina Furhage in die Puffer gesprengt. Handelt es sich um einen Terroranschlag? Sind die Sicherheitsvorschriften für die in sieben Monaten geplanten Spiele ungenügend? o. gilt der Beaufschlagung Christina Furhage? Der Anregung des Olympischen Feuers liegt in der überzeugenden Realitätsnähe und der atmosphärischen spezifisches Gewicht der Handlung und nicht zuletzt in der sympathischen Protagonistin. bislang ein Tipp: Sollten Sie ein Natel (schweiz.) haben verlassen Sie das Behausung nicht mehr ohne. Annika hat es das existieren gerettet.

Das Audiobook wird gelesen von Ulrike Kriener bekannt durch zahlreiche Fernsehrollen (u.a. als TV-Kommissarin Lisa Falk). Gekürzte Hörfassung 2 Kassetten Spieldauer: ca. 198 Minuten. Olympisches Feuer ist auch als CD erhältlich.

Man Geill

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Voll konkret.

Author am 23. Juni 2008 um 08:46

Voll konkret.

Als Kompendium ist dieses Titel u.U. von Nutzen. dennoch wie oft kommt man in eine Umstand da man sich das Gesagte nicht aus dem Situation erschließen kann? lieber erwartet man sich von dem Stück eine Unterstützung wenn man Jugendsprache in ihrer ganzheit verstehen und analysieren will. Auf diesem Array ist das Buch vollständig irrelevant. Der Urheber hat vermutlich um Seiten zu füllen offenbar alle ihm zu Ohren oder unter die Augen gekommenen Wörter die seit Goethes “Werther” mal irgendwann zum von Jugendlichen gepflegten Sprachgut gehörten zusammengetragen. mehrere von denen fand ich schon im Munde meines Vaters (Jahrgang 35) reichlich altmodisch. anstatt das Höhe der Erklärungen und Beispiele ist folgendes Anführung typisch: “Brüsselschweine … 2. Im Besonderen: BSE-verseuchtes Schweinefleisch” oben auch die vom Autor gewählten Namen seiner Protagonisten: Es wimmelt nur so von Rudis u.ä.. Da ich an meinem Einschätzungsvermögen zweifeln muss (bin schon allzu lange kein Teenager mehr) habe ich das Heft einigen Jugendlichen zur Beurteilung vorgelegt und sah meine Befürchtung bestätigt: Auf deutlich unter zehn von Hundert veranschlagten sie übereinstimmend den Quotient der Wörter die sie selbst benutzen oder von Gleichaltrigen schon gehört haben.

Super geil!

Eine wirklich tolle DVD!

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Im Auftrag des Adlers.

Author am 22. Juni 2008 um 08:16

Im Auftrag des Adlers.

Da sind zwei Legionäre mit ihrer römischen Legion in Britannien und müssen eben gegen die Einheimischen kämpfen. Das klingt zunächst nicht besonders ansprechend für einen historischen Roman. anliegend der simplen Erde der einfachen Legionäre gibt es da aber auch politisches Elaborat und Intrigen die das abgemacht der Lokal aus einer anderen Gesichtspunkt beeinflusst. meist schön abwechselnd geschildert damit es nicht langweilig wird.

Das Artefakt geht sehr leicht runter. Die Schreibweise ist recht simpel aber nicht dumm. verschiedene Szenen fesseln dann so sehr dass man tatsächlich nicht mehr aufhören kann zu lesen. insbesondere in der Schilderung der Schlachten geht es richtig zur Sache. wenige beschriebene Feinheiten lassen die Vergangenheit vor dem geistigen Sehorgan entstehen und man fühlt sich mitten drin…

Zum Resümee sei noch angemerkt: Zeitangaben Personen und Traktat stehen nie im Paradox zur historischen Realität. historisch also korrekt.

In diesem Buch kann man total versinken.

statt dessen alle Falco-Fans die schon immer Kenntnis wollten wie Vespasian in Britannien war einfach unbezahlbar.
Für alle übrigen auch.
Spannend zu lesen nur der Schluß überzeugt nicht so recht sonst wären es 5 Sterne gewesen!

Würde ich mir sofort kaufen!

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Sex and the City

Author am 21. Juni 2008 um 09:01

Sex and the City

…und bestimmt jede schon 7 mal gesehen hat hat mich dieses Titel bitter enttäuscht. Ich habe es schon seit ein paar jähren und immer mal wieder angefangen es zu lesen dann aber doch wieder beiseite gelegt. jetzig habe ich es mal komplett durchgelesen. hatte ich mir sparen können. da es einfach nur schlecht ist.
Total unübersichtlich die Autorin bleibt irgendwie nie so richtig beim Gehalt aondern reisst mal dieses und mal jenes an.
Mit der Sequenz hat dieses Buch nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Ich kann es absolut nicht weiterempfehlen.

Man Geill

Man erhält hautnah einen Impression vom existieren in New York als wenn man selbst dort wohnen würde und kann zusammen mit Carrie Sam Charlotte und Mirenda auf Männerfang gehen. sicher kommt Mr. Big auch drin vor. Empfemlenswert für jeden Sex-and-the-City-Fan.

Wünsch ich mir schenkt es mir

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Anna Karenina

Author am 20. Juni 2008 um 09:46

Anna Karenina

Ein Roman der sich in seinem ersten Sto spiegelt der wie eine (das) Wesentliche vieler Tragödien anmutet: ?Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche aber ist auf ihre eigene Art unglücklich.? Und doch ist Anna Karenina vor allem die Tragödie einer Frau. Weltliteratur sorgt immer wieder dafür daß die Geschichten die zuvor so nie erzählt worden sind einem vorkommen als wären sie einem längst bekannt als habe da jemand es nur auf den Punkt gebracht. Sie sorgt dafür daß ihre Geschichten sich über die Jahrhunderte so anfühlen als erlebten wir sie jetzt als brauchten wir nur die Mode die Frisuren die Offiziersjacken auszuwechseln und der modernen Technologie Lobgesang zu zollen und entdeckten Anna Karenina an der nächsten Ecke. Was für eine große Liebestragödie bei der die Karenina alles einsetzt und alles verliert in der gezeigt wird wie für manche Menschen ein Bedeutung wie (sich) verlassen (auf) nicht unbedingt gleich gewertet wird. Tolstoi besitzt dabei noch ein Rastermuster an Sittlichkeit auf dem er die Erschütterung wiegt unter der wir seinen lange Abhandlung lesen. Er ist bereit bis ans Schluss von dem zu gehen was man sich als Leser nur denkt: Die Schwester verlassen ein mißratenes hausen gegen ein besseres einzutauschen sich nicht vorschreiben zu lassen wie man zu leben zu lieben hat. jedoch sind wir bereit den Siegespreis zu zahlen? Die Karenina ja. wenn schon wenn sie sich zu Werden nie hat vorstellen mögen worin er besteht. Wie viele Menschen gibt es die so konsequent zu leben verstehen? Wenige. Wie viele Schriftsteller die einen solchen lange Abhandlung zu schreiben vermochten? nicht oft einen. verknüpfen Roman den man in sich trägt der viele andere Geschichten lostritt. entziffern lesen lesen immer wieder lesen.

Dieser kauf lohnt sich wirklich

“Gestern abend sagte er mir daß er einen Typ von weiblicher Mensch im Sinn habe verheiratet der obersten Bögen Papier (Buchbinden) zugehörig die sich aber selbst verloren hat.” da ist nicht von einem gebeichteten Verhältnis die Sprache sondern es ist dies die allererste Erwähnung von Tolstois Ehefrau über den geplanten neuen Roman ihres Gatten. Sechs lange Jahre hatte er an Krieg und Frieden gearbeitet. Nun hatte sich Leo Tolstoi müde und enttäuscht über die hämische Reaktion auf sein Gut zurückgezogen.

dennoch bald schon arbeitete er am zweiten großen Saga seines Lebens Anna Karenina. Zu vielschichtig und psychologisch feinst verwoben ist dieses riesige 1878 erschienene Werk um es hier auch nur ansatzweise zu erfassen. Erzählt wird die Erzählung der adligen Clan Karenin einer dekadenten in gesellschaftlichen Normen erstarrten Sippe. Die Kälte ihres Gatten treibt die sensible Anna dem wesentlich jüngeren Grafen Wronskij in die Arme. jene stark sexuell orientierte Gesichtspunkt endet im Fiasko. Schließlich richtet Anna sich selbst aber auch ihren Gatte und den Geliebten zugrunde.

In der anderen großen Aussehen des Romans dem Gutsbesitzer Lewin hatte sich Tolstoi selbst verewigt. Dessen Retirade aus der Moskauer Interessenverband und seine Selbstbescheidung auf ein bäuerlich schlichtes Dasein verkörperten auch Tolstois Ideale.Das Selbstmordmotiv legte den Abmachung mit Flauberts Madame Bovary nahe. dessen ungeachtet erreicht Flaubert bei weitem nicht Tolstois Wirklichkeitssinn und dessen tiefe psychologische Aufarbeitung von Schuld Verquickung Unbeständigkeit und Verantwortung im Beziehung mit seinen Figuren.

Eine wirklich tolle DVD!

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Ich ging durchs Feuer und brannte nicht. Eine außergewöhnliche Lebens- und Liebesgeschichte.

Author am 19. Juni 2008 um 09:31

Ich ging durchs Feuer und brannte nicht. Eine außergewöhnliche Lebens- und Liebesgeschichte.

dieses Buch ist mir eigentlich eher zufällig in die Hände gefallen. Und es stand doch tatsächlich ein Anno lang unbeachtet im Schrank. Nun habe ich es endlich einmal gelesen – ich glaube zwei oder drei Regelblutung hat das gedauert länger nicht. Zu Anbruch konnte man das Heft noch weglegen – aber gestern konnte ich dann einfach nicht mehr aufhören zu lesen bis das Buch ausgelesen war. Und als ich dann auf die Uhr sah war es 2:15 h. So etwas schafft nicht einmal Michi Crichton. Bei dem ist spätestens um Mitternacht Schluss.

Ich meine einerseits weiß man dass die Vergangenheit ein gutes Schluss haben muss denn sonst hätte das Buch nicht geschrieben werden können. demgegenüber andererseits fiebert man doch jedes Mal wieder mit ob auch alles gut geht. Wird Edith ihre Lebensmittelmarken bekommen? Was wird sie – ohne Kleidermarken – ihrem neugeborenen Kind anziehen?

Die Tante ist total der Hammer. Die hat doch tatsächlich mitten im Krieg ich glaube es war 1943 ein Sprössling bekommen.

In dem Heft habe ich auch einiges über die Zeitpunkt unmittelbar nach dem Krieg erfahren. Das kommt in anderen Büchern oft etwas zu kurz. demgegenüber hier werden solche Utensilien erzählt wie etwa dass die Verwandtschaft immer Fluss hatte weil der Chef des E-Werks im gleichen Wohnblock lebte. Wie Edith ihrer Blutsverwandtschaft in England einen Schreiben schickt ist auch abenteuerlich.

Also: kaufen lesen. Es lohnt sich.

Übrigens – die Beurteilung an der Übersetzung kann ich nicht nachvollziehen. normal stolpere ich in jedem übersetzten Bd. über irgend etwas und mache daher meist einen weiten gekrümmte Linie um diese. Bei dem Heft ist mir praktisch gar nicht aufgefallen dass ich nicht die Originalversion in der Hand hielt.

In diesem Buch kann man total versinken.

nicht allen Juden die ihren potenziellen Mördern entkamen gelang dies durch Flucht: manche bewegten sich unbemerkt in der Gesellschaft Nazideutschlands. “U-Boote” nennen sie Holocaust-Überlebende und Edith Hahn-Beer ist eines davon.

Die junge Jurastudentin erlebt den Anschluss Österreichs und wie nun die Hitlersche Ideologie auch für das Wiener Würstchen Judaismus durchschlägt. Edith darf nicht promovieren ihre Diakonissin reist nach einer Lösegeldzahlung aus die Schraubenmutter wird 1942 nach polarisieren deportiert — in ein KZ erfährt man später. im Verlauf eines Zwangsarbeitseinsatzes gelangt Edith zu falschen Papieren. Sie lernt Werner Cousin Wei und NSDAP-Mitglied kennen und lieben und gesteht ihm ihre Herkunft. Er heiratet sie dennoch sie ziehen nach Brandenburg.

Von nun an geht Edith alias Margarethe Cousin “durchs Brand ohne zu brennen” (in Fingerzeig auf Dantes Göttliche Komödie). ungut dabei die Aufzählung (von Details) von zwei Personen in einer: nach außen ist Edith die “deutsche Hausfrau” die einem Faschist ein “arisches” Sprössling schenkt nach innen die Jüdin die einen baldigen Sieg der Alliierten herbeiwünscht. hier habe sie sich Erich Kästners “innere Emigration” zu eigen gemacht. Margarethe nach Ende des 2. Weltkriegs in Europa wieder Edith Gockel und geschieden gerät bald in Konflikt mit der sowjetischen Militäradministration. Sie zieht nach England wo sie einen warme Würstchen Juden heiratet und nach dessen Tod nach Israel. während die Holocaust-Erinnerungsliteratur sonst häufig zu Extremen neigt ist es Hahn Beers anstehen weitgehend ehrlich und gerecht zu bleiben ohne jedoch zu beschönigen. Der überwiegende Komponente der deutschen Volk stand in Konsensus mit den Ansichten und anpeilen der Nazis bleibt ihr Fazit. weniger Schimpfe nebenbei: für die deutschen Leser wäre ein Glossar der jiddischen Ausdrücke nützlich gewesen. trotzdem auf jeden Kern lesenswert!

Was will man mehr?

Ich ging durchs Feuer und brannte nicht. Eine außergewöhnliche Lebens- und Liebesgeschichte. jetzt online kaufen …